HOMEArchivSitemapKONTAKTAGBIMPRESSUM
 
Top-Jobs
Jobs bei Raiffeisen
Job/Karriere
Studium
Schule
Absolut gefragt
Mein
Raiffeisen Club
Nütze die vielen Angebote & Vorteile
Anmelden
Info zur Anmeldung Guided Tour
Kontakt
Raiffeisen Club Kärnten
Experteninterview: "Arbeitslos?" zurück

Mag. Gerlinde Böhm ist seit 1995 beim AMS Österreich. Jetzt ist sie Expertin im Beratungs- und Vermittlungsservice.

Ist man arbeitslos, auf keinen Fall den Kopf in den Sand stecken.

Hör gleich rein, was unsere Expertin meint: 

Interview:
Ist jemand vor Arbeitslosigkeit gefeit, gibt es noch sichere Jobs?

Da muss ich leider sagen: nein. Es ist niemand vor Arbeitslosigkeit gefeit, diese sicheren Jobs, diese durchgängigen Erwerbskarrieren gibt es eigentlich nicht mehr.

Welches Bildungsniveau haben heute arbeitslose Jugendliche?

42% der arbeitslosen Jugendlichen haben einen Pflichtschulabschluss. 30% haben eine Lehrausbildung. Je höher die Ausbildung desto geringer der Anteil der Arbeitslosen.

Das heißt es gibt kaum Akademikerarbeitslosigkeit?

Unter den Jugendlichen zur Zeit kaum, der Anteil der Akademiker an der Gesamtbevölkerung in Österreich ist ein sehr geringer und viele Akademiker lassen sich nicht beim AMS vormerken, wenn sie in den Beruf einsteigen.

Was können Jugendliche selbst tun, wenn sie arbeitslos sind, um möglichst schnell wieder Arbeit zu finden?

Ich würde sagen, der sicherste Weg um arbeitslos zu bleiben ist es, mit der Jobsuche aufzuhören. Mein Tipp: nicht aufhören sich zu bewerben. Zeitungsinserate durchgehen, im Internet nachschauen, es gibt sehr viele Jobplattformen, aufmerksam durch die Straßen gehen, ich sehe auch immer wieder Aushänge in den Schaufenstern. Man sollte auch mit Bekannten und Freunden reden und natürlich auch Blindbewerbungen wegschicken.
Das Bewerbungsschreiben muss aktuell sein, es gibt da auch sehr gute Bewerbungsunterlagen, die von uns zur Verfügung gestellt werden.
Und wichtig ist auch noch: den Tag trotzdem strukturieren, einen Tagesplan machen und sich gewisse Dinge vornehmen, denn sonst besteht die Gefahr, dass man in das Nichtstun hinhein rutscht.

Mit welcher Ausbildung ist die Chance arbeitslos zu werden am geringsten?

Je höher die abgeschlossene Ausbildung ist, desto höher sind auch die Chancen Arbeit zu bekommen. Das heißt, wer nur einen Pflichtschulabschluss hat, riskiert eher arbeitslos zu werden. Und was ganz wichtig ist, es ist Fachwissen gefragt, nicht generelle Spezialisten. Je praxisnäher, je praxisorientierter die Ausbildung ist, desto besser sind auch die Chancen.

Sollen sich Jugendliche bei der Bewerbung davon abschrecken lassen, dass meistens Leute mit Erfahrung gesucht werden?

Auf keinen Fall, denn wie aus der Wissenschaft bekannt ist, spielt ja nicht nur die formale Qualifikation und das Ausmaß der Praxis eine Rolle, sondern die Soft-Facts. Also ob man dem Personalchef sympathisch ist. Vielleicht passt man einfach gut ins Team und der Personalchef sagt: "Okay ich nehme dich jetzt, auch wenn du nicht ganz genau diese formalen Kriterien erfüllst." Das bedeutet aber auch, dass der erste Eindruck sehr wichtig ist. Und das beginnt schon mit den Bewerbungsunterlagen und setzt sich auch im Bewerbungsgespräch fort.

Was können Jugendliche tun die Arbeit haben, um Arbeitslosigkeit zu verhindern?

Fortsetzung am Ende des Artikels unter weiterführende Informationen.

weiterführende Informationen
 Fortsetzung Interview: Jugendarbeitslosigkeit 
  an Freund senden drucken  
  nach oben  
Suche
Ich will...
Links