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Der Geldprofi - Wissen ist dein Kapital!
Inflation und Deflation sind Begriffe aus der Volkswirtschaft.
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Sie bezeichnen die Veränderungen des Preisniveaus, die Auswirkungen auf das Wirtschaftsleben haben.
Inflation ist eine anhaltende Erhöhung des Preisniveaus. Das heißt, das Geld wird weniger wert (= Geldentwertung). Eine Inflation entsteht dann, wenn die Güternachfrage anhaltend über das Güterangebot hinaus geht.
Auswirkungen einer Inflation
Die Inflation führt anfangs zu einer Erhöhung der Betriebsgewinne, da die Löhne und andere Kosten hinter den Preissteigerungen zurückbleiben. Es kommt verstärkt zu Kapitalinvestitionen, Zinszahlungen und Dividendenausschüttungen (Gewinn für Aktieninhaber, siehe Geldprofi Teil 1 und Teil 2). Zudem kann der private Konsum ansteigen und somit auch die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, da die Leute ihr Geld nicht lange behalten wollen.
Trotz anfänglich positiv scheinender Aspekte wirkt sich eine hohe Inflation langfristig negativ auf die wirtschaftlichen Aktivitäten aus.
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Senkung der Reallöhne (sie sind Maß für die Kaufkraft des Einzelnen; Berechnung: Arbeitslohn/Preis der Güter) -> Folge
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Arbeiter und Angestellte fordern eine Anpassung der Löhne an die Lebenshaltungskosten -> Folge
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Betriebe investieren weniger -> Folge
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die Unternehmensgewinne nehmen ab->Folge
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die wirtschaftliche Lage der Unternehmen verschlechtert sich
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weiters sinken die Exporte weil sich die Ausfuhrpreise erhöhen -> Folge
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Defizite in der Handels- und Dienstleistungsbilanz und
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Probleme beim Tausch von Devisen.
Deflation ist ein anhaltender Rückgang des Preisniveaus für Endprodukte (Konsumgüter, Investitionsgüter). Zu einer Deflation kommt es, wenn die Güternachfrage dauerhaft unter dem Güterangebot liegt, also Überkapazitäten bestehen. Deflationen treten jedoch nur selten auf.
Auswirkungen einer Deflation
Sinkende Preise und damit auch sinkende Einkommen wirken sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung aus:
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Nur das Nötigste wird gekauft, Anschaffungen werden verschoben -> Folge
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Produkte und Dienstleistungen werden immer schwerer absetzbar
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Schuldner werden zahlungsunfähig
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Verminderung der umlaufenden Geldmenge und/oder Umlaufgeschwindigkeit des Geldes.
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hohe Arbeitslosenquote
In Österreich lagen die Inflationsraten in den letzten zehn Jahren zwischen 1 und 3 %. Obwohl dadurch das Geld heute weniger wert ist als noch vor einigen Jahren, regen niedrige Inflationsraten das Wirtschaftsleben an.
Tipps:
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Lasse die Inflation nicht an deinem Geld knabbern. Vermehre dein Geld mit den Raiffeisen Veranlagungsprodukten! Mehr dazu gleich links auf dieser Seite oder in der nächsten Raiffeisenbank.
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Die Statistik Austria berechnet die Veränderung des Preisniveaus. Mehr dazu rechts unter Downloads.
