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Der Geldprofi - "Bonitätsrisiko" zurück

Der Geldprofi - Wissen ist dein Kapital!

Unter Bonität versteht man den finanziellen Ruf eines Unternehmens oder einer natürlichen Person.

Die Bonität ist wichtig, um das Risiko eines Ausfalls bei der Kapitalrückzahlung zu schätzen. Bei großen Emittenten (= Begeber von Anleihen) wird die Bonität mit Hilfe eines Ratings ermittelt.

Dazu gibt es so genannte Ratingagenturen, die durch Berechung von Kennzahlen (aus der Bilanz des Emittenten) und durch die Analyse des Unternehmensumfelds (z.B. Auftragslage bzw. Konkurrenzsituation) ein Rating erstellen. Dieses wird in der Regel durch Buchstaben und Zahlenkombinationen angegeben. Ein AAA Rating bedeutet z.B. "Beste Bonität". Grundsätzlich kann man sagen, je höher die Bonität, desto geringer das Ausfallrisiko aber auch desto geringer die Verzinsung des Wertpapiers.

In welche Ratingklassen eingeteilt wird, hängt stark von der Agentur ab, die das Rating erstellt. So gibt es "AA", "A+" oder "A1". Grundsätzlich ist A immer sehr gut bis gut, B durchschnittlich, C bedeutet schlecht und D steht für "Default", also Ausfall.

Für Finanzinstitute und Großunternehmen ist das Rating wichtig für den Geschäftsverkehr und wird deshalb auch im Geschäftsbericht und auf der Website veröffentlicht. Klein- und Mittelunternehmen werden nicht oder kaum geratet.

Um sich als Privatperson ein Bild über die Bonität von Firmen machen zu können, muss man sich Bilanzen, Geschäfts- und Brancheberichte etc. ansehen.

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