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Banken handeln nicht mit Gütern, sondern mit Geld. Der Preis für Geld sind die Zinsen. |
Banken spielen volkswirtschaftlich eine große Rolle. Denn sie vergeben Kredite an jene, die Geld brauchen und nehmen Sparbeträge von Leuten, die für ihr Geld gerade keine Verwendung haben.
Die ÖsterreicherInnen sind äußerst sparfreudig. Ende 2004 hatten private Haushalte und Unternehmen 330 Mrd. Euro auf der hohen Kante. Der Schuldenstand belief sich zum selben Zeitpunkt auf 118 Mrd. Euro. (Quelle: OeNB März 2005)
Sowohl Spar- als auch Kreditzinsen sind vom allgemeinen Marktzinssatz abhängig, der am Kapitalmarkt unter Berücksichtigung von Geldangebot (Spareinlagen) und Geldnachfrage (Kredite) gebildet wird. Der Kapitalmarkt ist im weitesten Sinne der Markt auf dem Geld gehandelt wird, z.B. von Bankinstituten, Großunternehmen etc.). Im EU-Raum heißt dieser Zinssatz EURIBOR, er wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) täglich festgelegt.
Neben dem Marktzinssatz bestimmt die Laufzeit (auch Bindung genannt) die Höhe der Zinsen. Wer sein Geld der Bank länger zur Verfügung stellt, erhält auch mehr Zinsen.
Egal in welches Spar- oder Veranlagungsprodukt du investierst, du bekommst Zinsen. Lasse dich über die gesamte Produktpalette in deiner Bank informieren. In diesem Artikel wollen wir dir die beliebtesten Sparbuchvarianten vorstellen.
| täglich fällige Sparbücher: |
haben keine fixe Laufzeit, du kannst immer auf das Sparbuch einzahlen und dein Geld ohne Zinsverlust täglich beheben. Allerdings bringen diese Sparbücher geringere Zinsen |
| 3-Monats- bzw. 6-Monatssparbücher: |
bei jeder Einzahlung beginnt eine 3- oder 6-monatige Laufzeit. Bei diesen Sparbüchern sind die Zinsen höher und du kannst in vielen Fällen auch verhandeln, denn es spielt auch der eingezahlte Betrag für die Höhe der Zinsen eine Rolle. Ein Nachteil sind die so genannten Vorschusszinsen. Behebst du dein Geld vor Ablauf der Frist, verlierst du auch den besseren Zinssatz. |
| Vermögenssparbücher: |
Du zahlst zu Beginn der Laufzeit - sie kann zwischen ein, fünf oder mehr Jahren liegen - einen bestimmten Betrag auf das Sparbuch ein (Einmalerlag). Während der Laufzeit kannst du nichts mehr dazuzahlen. Diese Sparbücher bringen die höchsten Zinsen. Aber Achtung, auch hier gilt: unbedingt die vereinbarte Laufzeit abwarten, sonst holst du dir nicht den maximalen Ertrag und verlierst Zinsen. |
| Grundsätzlich kannst du egal um welches Sparbuch es sich handelt immer beheben. Wenn du dein Geld gebunden hast, sprich eine Laufzeit vereinbart hast, sind Behebungen aber immer mit Zinsverlust verbunden. Du bekommst aber nie weniger ausbezahlt, als du eingezahlt hast. |
Kreditzinsen sind immer höher als Sparzinsen, denn an der Differenz (Marge genannt) verdient die Bank und macht Gewinne. In der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) einer Bank wird der Gewinn als Nettozinsertrag ausgewiesen, er ist eine der wichtigsten Bilanz-Kennzahlen, an der du leicht ablesen kannst, wie erfolgreich eine Bank ist.
Die Aufnahme eines Kredites sollte von jedermann gut überlegt werden, deshalb ist es gerade in dieser Angelegenheit wichtig, ein ausführliches Beratungsgespräch mit der/m Bankkundenberater/in zu führen.
Die Bank ist ein Unternehmen wie jedes andere. Ist es gut geführt, können Gewinne gemacht werden und die Bank kann ihren Kunden Stabilität garantieren. Selbstverständlich kann eine Bank aber auch in Zahlungsschwierigkeiten kommen und in Konkurs gehen. Sparbeträge sind im Konkursfall einer Bank aber nur teilweise betroffen. Denn Sparbücher sind mündelsichere Wertpapiere, das heißt für Sparbeträge gibt es eine Einlagensicherung, das ist ein Fonds, der bei Zahlungsunfähigkeit einer Bank zur Verfügung steht. Aus diesem Topf wird den Gläubigern (also den Sparern) ihr Geld bis zu einem Betrag von 20.000 Euro ausbezahlt, unabhängig von der Anzahl der Sparbücher.
| Hat jemand bei einer Bank drei Sparbücher mit insgesamt 18.000 Euro, bekommt er alles ersetzt, sind es aber insgesamt 55.000 Euro erhält man nur 20.000 Euro. |
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine der großen Österreichischen Banken in Zahlungsschwierigkeiten gerät ist sehr gering. Bei kleineren Banken ist das Risiko schon größer.
Raiffeisen kann auf eine mehr als 100-jährige Bankerfahrung zurückblicken, denn die erste Bank wurde 1886 in Mühldorf (NÖ) eröffnet, mittlerweile gibt es mehr als 2.200 Bankstellen in ganz Österreich. Die ÖsterreicherInnen sehen uns als die Bank, die unter allen Mitbewerbern die höchste Sicherheit bietet. Auch unsere MitarbeiterInnen erzielen Bestwerte, was Freundlichkeit und Kundenorientierung betrifft.
Aber Zahlen können niemals alles erklären, überzeuge dich deshalb selbst. Schau in einer unserer Banken vorbei, wir freuen uns dich zu beraten zu dürfen. Also bis gleich!
